50 Jahre Gemeinde Staig – was für ein Fest!
50 Jahre Gemeinde Staig – was für ein Fest!
Was für ein Jubiläumswochenende, was für eine Stimmung, was für ein wunderbares Zeichen für unsere Gemeinde!
Ich bin noch immer ganz erfüllt von den vielen Eindrücken, Begegnungen und Momenten, die wir bei unserem Jubiläumsfest erleben durften. 50 Jahre Gemeinde Staig – das war für mich nicht einfach nur ein Anlass zum Feiern, sondern ein Tag, an dem man mit ganzem Herzen spüren konnte, was unsere Gemeinde ausmacht: Zusammenhalt, Gemeinschaft, Engagement und ganz viel Herzblut.
Schon die Opening Party am Donnerstagabend war ein voller Erfolg. Mit Live-Rock auf der Bühne und DJ im Anschluss war von Anfang an beste Stimmung im Zelt. Es war ein richtig gelungener Auftakt in unser Jubiläumswochenende – locker, fröhlich und mit viel Vorfreude auf das, was noch kommen würde.
Der Festtag selbst war dann in jeder Hinsicht etwas ganz Besonderes. Ein echtes Highlight war für mich der Sternenlauf unserer Teilorte zum Festzelt. Was unsere Ortsteile Weinstetten, Steinberg, Staig, Harthausen, Essendorf und Altheim hier auf die Beine gestellt haben, war schlichtweg beeindruckend. Über Wochen, teilweise sogar über Monate hinweg, wurde geplant, gebastelt, organisiert, geschmückt und mit viel Liebe vorbereitet. Jeder Teilort hat seine eigene Kreativität, seinen eigenen Charakter und seinen eigenen Charme eingebracht. Das war bunt, originell, herzlich und einfach großartig. Ich bin mir sicher: An diesen Sternenlauf wird sich unsere Gemeinde noch lange erinnern.
Besonders schön war für mich auch, dass wir die Vertreterinnen und Vertreter der Teilorte auf die Bühne holen und ihre Projekte noch einmal vorstellen konnten. Gewonnen hat an diesem Tag nicht nur ein einzelner Teilort – gewonnen hat vor allem unsere ganze Gemeinde.
Auch der Festakt selbst war für mich ein ganz besonderer Moment. In meiner Ansprache durfte ich daran erinnern, dass der Weg zur heutigen Gemeinde nicht ganz ohne Anlaufschwierigkeiten war. Was zunächst als Eingemeindung abgelehnt wurde, hat dann später als freiwillige Fusion funktioniert. Und heute können wir mit voller Überzeugung sagen: Es war das Beste, was unserer Gemeinde passieren konnte. Aus früherem Nebeneinander ist ein starkes Miteinander geworden. Aus einzelnen Ortsteilen ist Schritt für Schritt eine Gemeinde mit echter Identität und großem Zusammenhalt gewachsen. Genau dieses Gefühl war an diesem Festtag überall spürbar.
Sehr bewegt haben mich auch die Gespräche mit unseren Zeitzeuginnen und Zeitzeugen. Es war beeindruckend, wie lebendig, persönlich und ehrlich die vergangenen Jahrzehnte auf der Bühne noch einmal sichtbar wurden. Diese Gespräche waren nicht nur informativ, sondern haben auch eindrucksvoll gezeigt, wie eng Kirche, Feuerwehr, Verwaltung, Politik, Unternehmen, Schule, Vereinsleben, Ehrenamt und Gemeindeleben miteinander verbunden sind.
Musikalisch war unser Jubiläum ebenfalls ein echter Genuss. Die verschiedenen Beiträge haben dem Tag einen wunderbaren Rahmen gegeben und ihm immer wieder neue Farbe und neue Energie verliehen. Genau so wünscht man sich ein Jubiläumsfest: feierlich, lebendig und mit richtig guter Atmosphäre.
Was mich an diesem Wochenende aber am meisten beeindruckt hat, war die enorme Hilfsbereitschaft so vieler Menschen. Ein Fest dieser Größe gelingt nicht von selbst. Es braucht Menschen, die mitdenken, mitarbeiten, mittragen und ganz selbstverständlich mit anpacken. Deshalb möchte ich von Herzen Danke sagen.
Mein großer Dank gilt dem Team Essen, dem Spülteam, dem Getränketeam, dem Team Kaffee und Kuchen und allen, die mit ihren Kuchenspenden dazu beigetragen haben, dass wir so wunderbar versorgt waren. Ebenso danke ich dem Team an der Kasse, dem Team Dekoration, allen, die beim Auf- und Abbau kräftig zugepackt haben, allen, die ich versehentlich vergessen habe hier zu erwähnen, und natürlich der gesamten Festorganisation. Was für die Gäste so mühelos und rund wirkte, war in Wahrheit das Ergebnis von unzähligen Stunden Arbeit, Vorbereitung und Abstimmung. Dafür gebührt allen Beteiligten mein allergrößter Respekt und mein aufrichtiger Dank.
Ein ganz besonderer Dank geht auch an unsere Schule, die Kernzeitbetreuung und an unsere Kindergärten für die liebevoll gemalten Wappen, die aufwendige Tischdekoration und die herzlichen Glückwünsche. Diese Beiträge haben unser Jubiläum auf ganz besondere Weise bereichert. Es ist etwas Wunderschönes, wenn sich schon die Jüngsten mit so viel Freude und Kreativität einbringen. Das zeigt einmal mehr: Unsere Gemeinde hat nicht nur eine starke Geschichte, sondern auch eine starke Zukunft.
Ich danke außerdem allen Vereinen und Institutionen, allen Musikerinnen und Musikern, allen Mitwirkenden auf und hinter der Bühne, allen Zeitzeuginnen und Zeitzeugen, den Kirchengemeinden für die heitere und festliche Andacht am Morgen, und allen, die dieses Fest in irgendeiner Weise unterstützt haben. Und natürlich danke ich Ihnen, liebe Bürgerinnen und Bürger, dass Sie gekommen sind, mitgefeiert haben und dieses Jubiläum mit Leben gefüllt haben.
Für mich war dieses Fest ein ganz starkes Zeichen dafür, wie viel Kraft in unserer Gemeinschaft steckt. Wir haben nicht nur 50 Jahre Gemeinde Staig gefeiert – wir haben gezeigt, was uns verbindet und was uns stark macht.
Ich nehme aus diesem Wochenende vor allem eines mit: große Freude, große Dankbarkeit und großen Stolz auf unsere Gemeinde.
Danke an alle, die dieses Jubiläum zu einem unvergesslichen Erlebnis gemacht haben!
Ihr
Sascha Erlewein
Bürgermeister
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